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Biosimilars: Die kostengünstige Zukunft der Medizin?

Zur Rose Infos 31. März 2025

Mit Biosimilar-Medikamenten lassen sich nicht nur viele chronische Krankheiten erfolgreich therapieren, sondern auch die Kosten im Schweizer Gesundheitswesen deutlich senken.

Bei der Therapie von schweren, meist chronischen Erkrankungen wie etwa Krebs oder Autoimmun-Krankheiten kommen sogenannte Biologika zum Einsatz. Das sind komplexe, mithilfe tierischer oder pflanzlicher Organismen gefertigte Hightech-Medikamente. Diese Biologika sind zwar hoch wirksam, aber auch teuer. 

Biosimilars sind eine kostengünstige Alternative zu teuren Biologika. Indem Biosimilars finanzielle Hürden abbauen, verbessern sie den Zugang zu notwendigen biologischen Therapien – ohne Abstriche bei Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit.

Was sind Biosimilars?

Biosimilars sind kostengünstigere Alternativen zu Biologika.

Aufgrund ihrer biotechnologischen Herstellung können Biosimilars keine exakten Kopien des Original-Produkts sein und werden deshalb nicht als Generika bezeichnet. In ihrer Wirkung und Sicherheit sind Biosimilars jedoch gleichwertig mit dem Original. Das wird mit strengen Prüfverfahren gewährleistet.

Wie unterscheiden sich Biologika, Biosimilars und Generika?

Biologika, Biosimilars und Generika sind Medikamente zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten. Insbesondere Biologika und Biosimilars werden zur Therapie schwerer, oft chronischer Erkrankungen verwendet.

    Reagenzglas mit Pflanze

    Diese Medikamente werden biotechnologisch mithilfe tierischer oder pflanzlicher Organismen hergestellt und verfügen über hochkomplexe Molekül-Strukturen. Sie kommen insbesondere bei schweren und chronischen Krankheiten wie Krebs, Autoimmun-Erkrankungen oder seltenen genetischen Störungen zum Einsatz und eröffnen neue Therapie-Wege. Die Entwicklung von Biologika erfordert umfassende wissenschaftliche Kenntnisse und modernste Technologien. Weil die Herstellung von Biologika so aufwändig ist, sind diese Medikamente meist sehr teuer. 

    Mikroskop

    Dabei handelt es sich um kostengünstigere Versionen von Biologika. Weil Biosimilars auf bereits erforschten Biologika basieren, brauchen Biosimilars-Hersteller weniger Entwicklungszeit und können optimierte Herstellungsprozesse nutzen. Biosimilars sind deshalb bis zu 30 bis 50 Prozent günstiger als Biologika. Auch der Wettbewerb zwischen den Herstellern trägt zu den tieferen Preisen von Biosimilars bei. 

    Durch den biotechnologischen Herstellungsprozess sind Biologika wie auch Biosimilars von natürlichen Schwankungen betroffen. Deshalb können Biosimilars keine exakten Kopien der Original-Biologika sein. Obwohl es leichte Unterschiede in der molekularen Struktur der Medikamente gibt, sind Biosimilars therapeutisch gleichwertig zu Biologika. Wirksamkeit und Sicherheit müssen Hersteller bei jeder neu produzierten Medikamenten-Charge nachweisen.

    Generika

    Im Gegensatz zu Biosimilars sind Generika exakte Kopien von chemisch hergestellten Medikamenten und enthalten denselben Wirkstoff wie das Original-Medikament. Generika sind wesentlich günstiger als die Originale, da ihre Entwicklung weniger aufwändig ist. Generika tragen seit Jahrzehnten dazu bei, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken – ohne die Qualität der Versorgung zu beeinträchtigen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Reagenzglas mit Pflanze

Diese Medikamente werden biotechnologisch mithilfe tierischer oder pflanzlicher Organismen hergestellt und verfügen über hochkomplexe Molekül-Strukturen. Sie kommen insbesondere bei schweren und chronischen Krankheiten wie Krebs, Autoimmun-Erkrankungen oder seltenen genetischen Störungen zum Einsatz und eröffnen neue Therapie-Wege. Die Entwicklung von Biologika erfordert umfassende wissenschaftliche Kenntnisse und modernste Technologien. Weil die Herstellung von Biologika so aufwändig ist, sind diese Medikamente meist sehr teuer. 

Mikroskop

Dabei handelt es sich um kostengünstigere Versionen von Biologika. Weil Biosimilars auf bereits erforschten Biologika basieren, brauchen Biosimilars-Hersteller weniger Entwicklungszeit und können optimierte Herstellungsprozesse nutzen. Biosimilars sind deshalb bis zu 30 bis 50 Prozent günstiger als Biologika. Auch der Wettbewerb zwischen den Herstellern trägt zu den tieferen Preisen von Biosimilars bei. 

Durch den biotechnologischen Herstellungsprozess sind Biologika wie auch Biosimilars von natürlichen Schwankungen betroffen. Deshalb können Biosimilars keine exakten Kopien der Original-Biologika sein. Obwohl es leichte Unterschiede in der molekularen Struktur der Medikamente gibt, sind Biosimilars therapeutisch gleichwertig zu Biologika. Wirksamkeit und Sicherheit müssen Hersteller bei jeder neu produzierten Medikamenten-Charge nachweisen.

Generika

Im Gegensatz zu Biosimilars sind Generika exakte Kopien von chemisch hergestellten Medikamenten und enthalten denselben Wirkstoff wie das Original-Medikament. Generika sind wesentlich günstiger als die Originale, da ihre Entwicklung weniger aufwändig ist. Generika tragen seit Jahrzehnten dazu bei, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken – ohne die Qualität der Versorgung zu beeinträchtigen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Sind Biosimilars genauso sicher und wirksam wie Biologika?

Obwohl Biosimilars kostengünstigere Versionen der Original-Biologika sind, unterliegen sie denselben strengen Prüfverfahren. Damit ein Biosimilar-Medikament zugelassen wird, ist der Hersteller verpflichtet, umfangreiche Studien durchzuführen. Diese müssen nachweisen, dass das Biosimilar-Medikament genauso qualitativ hochwertig, wirksam und sicher ist wie das entsprechende Original.

Patientenberichte zeigen, dass bereits viele Menschen dank Biosimilars Zugang zu hochwertigen Behandlungen erhalten haben, bei denen eine Biologika-Therapie aufgrund der hohen Kosten nicht möglich gewesen wäre. Diese Erfolge untermauern die Bedeutung von Biosimilars im Gesundheitswesen und ermutigen zu einem grossflächigen Einsatz.
 

Wie helfen Biosimilars, Kosten zu sparen?

In der Schweiz sind viele Menschen von chronischen Krankheiten betroffen und längerfristig auf Medikamente angewiesen. Gerade chronische Krankheiten verursachen häufig immense Kosten – für das Gesundheitswesen insgesamt wie auch für die Betroffenen selbst. Mit den bis zu 30 bis 50 Prozent günstigeren Biosimilars lassen sich die Gesundheitskosten deutlich senken.

Warum sind Einsparungen bei Medikamenten wichtig? 
Günstigere Medikamente verringern die finanzielle Belastung Betroffener und entlasten zudem das Schweizer Gesundheitssystem insgesamt. Höhere Medikamenten-Kosten führen oft zu höheren Krankenkassen-Prämien. Werden vermehrt Biosimilars statt Biologika eingesetzt, könnten die daraus erzielten Einsparungen die Krankenkassen-Prämien langfristig stabil halten und somit der gesamten Bevölkerung nützen.
 

Bei welchen Krankheiten kommen Biosimilars und Biologika zum Einsatz?

Biosimilars und Biologika sind besonders wichtig bei folgenden Erkrankungen:

Knie Schmerz

Rheumatische Erkrankungen

Bei chronischen Gelenk-Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis oder Morbus Bechterew tragen die Medikamente dazu bei, entzündliche Prozesse zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Dadurch lässt sich die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

Schutzschild Virus

Autoimmun-Krankheiten

Bei Autoimmun-Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Psoriasis wirken die Medikamente regulierend auf das Immunsystem und helfen, Symptome zu kontrollieren sowie Krankheitsschübe zu reduzieren.

Krebszelle

Krebs

Im Rahmen onkologischer Therapien hemmen die Medikamente das Tumor-Wachstum und stärken das Immunsystem. Sie helfen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und unterstützen verschiedene Behandlungsstrategien zur Verbesserung der Überlebenschancen.

Blutstropfen

Blut-Krankheiten 

Bei hämatologischen Erkrankungen wie Anämie oder Immunstörungen unterstützen die Medikamente die Blutbildung und stabilisieren das Immunsystem, was zu einer verbesserten Krankheitskontrolle führt.

Kratzen

Haut-Erkrankungen

Bei chronisch-entzündlichen Haut-Erkrankungen wie Psoriasis oder atopischer Dermatitis tragen die Medikamente dazu bei, Entzündungen zu reduzieren und das Hautbild nachhaltig zu verbessern. Sie ermöglichen eine wirksame und langfristige Behandlung.

Augen Krankheit

Augen-Krankheiten

Bei der Behandlung von Netzhaut-Erkrankungen wie altersbedingter Makuladegeneration (AMD) oder diabetischer Retinopathie verlangsamen die Medikamente Verschlechterungen des Sehvermögens und senken die Behandlungskosten.

Hormone

Hormonelle Krankheiten

Bei hormonellen Erkrankungen wie Diabetes oder Wachstumsstörungen ermöglichen die Medikamente eine langfristige und verlässliche Therapie mit stabilen Therapie-Ergebnissen.

Arzt und Patient im Gespräch

Wer eignet sich für eine Therapie mit Biosimilars bzw. Biologika?

Ärztinnen und Ärzte verordnen Biosimilars und Biologika meist dann, wenn herkömmliche Therapien nicht genügend wirken oder aufgrund von Nebenwirkungen Alternativen angezeigt sind. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, können Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt besprechen, ob diese Therapie für Sie in Frage kommt, und welche Optionen es gibt. Sinnvoll ist auch, vor dem Therapie-Entscheid bei der Krankenkasse nachzufragen, ob diese die Kosten für die Behandlung übernehmen würde.

Biosimilars bei Zur Rose 

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Fazit: Biosimilars – Die Zukunft der bezahlbaren Medizin

Biosimilars sind eine moderne, sichere und kostengünstigere Alternative zu teuren Biologika-Medikamenten. Sie ermöglichen mehr Betroffenen Zugang zu lebenswichtigen Therapien, entlasten unser Gesundheitssystem und könnten langfristig sogar dazu beitragen, Krankenkassen-Prämien stabil zu halten.